Wie erfolgt der Nachweis der Projekterfahrung für die IPMA® Level C und Level B Zertifizierung bei der PM-ZERT?
Der Nachweis der erforderlichen Projekterfahrung für die IPMA® Level C und Level B Zertifizierung erfolgt digital über das offizielle Zertifizierungsportal der PM-ZERT® im Rahmen des sogenannten Zulassungsantrags. Für diesen Nachweis müssen Sie Ihre relevanten Projekte der tabellarisch und inhaltlich detailliert aufbereiten.
Für das IPMA® Level C Zertifikat müssen Sie nachweisen, dass Sie innerhalb der letzten acht Jahre mindestens 36 Monate Projekterfahrung gesammelt haben. Davon müssen mindestens 25 Monate in einer verantwortlichen Projektleitung oder Teilprojektleitung von Projekten mit mittlerer Komplexität absolviert worden sein. Die Erfassung im Portal der PM-ZERT® erfolgt über ein standardisiertes Datenblatt pro Projekt, in dem Sie die genaue Projektlaufzeit, das Budget, die Teamgröße sowie die exakten Stunden aufschlüsseln, die Sie selbst in der Führungsrolle verbracht haben. Ergänzt wird dieser Nachweis durch eine differenzierte Selbsteinschätzung Ihrer eigenen Projektmanagement-Kompetenzen.
Für das IPMA® Level B Zertifikat liegen die Hürden für den Erfahrungsnachweis deutlich höher, da es sich um den Status als Senior Projektmanager handelt. Hier fordert die PM-ZERT® den Nachweis von mindestens fünf Jahren (60 Monaten) Projekterfahrung innerhalb der vergangenen acht Jahre. Mindestens drei Jahre (36 Monate) davon müssen Sie in einer verantwortlichen Gesamtleitung oder als Programmmanager bei nachweisbar hochkomplexen Projekten tätig gewesen sein. Um diese hohe Komplexität formal zu belegen, müssen Sie im Antragsportal ein spezielles Komplexitätsdatenblatt ausfüllen. Dieses bewertet Ihre Projekte anhand von 14 Parametern, wie beispielsweise der Anzahl der Stakeholder, den technologischen Risiken, den organisatorischen Schnittstellen und dem strategischen Wandel im Unternehmen.
REUTER Management Training unterstützt Sie im Rahmen der Vorbereitung intensiv dabei, diese komplexen Kennzahlen und Nachweise formal korrekt sowie prüfungssicher aufzubereiten, um das Risiko einer Ablehnung oder eines späteren Scheiterns in der Prüfung zu minimieren.