Nachhaltiges Projektmanagement

Nachhaltigkeit in Projekten berücksichtigen und systematisch steuern

Nachhaltiges Projektmanagement erweitert klassische Projektziele um ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. Projektverantwortliche betrachten damit nicht nur Zeit, Kosten und Qualität, sondern auch, welche langfristigen Folgen Entscheidungen, Ressourcen, Lieferketten und Projektergebnisse haben.

Der eintägige Praxis-Workshop Nachhaltiges Projektmanagement von REUTER Management Training richtet sich an Projektleiter, PMO-Verantwortliche und andere Projektbeteiligte mit vorhandenem Projektmanagement-Wissen. Sie lernen, Nachhaltigkeitsanforderungen einzuordnen und in die Planung, Bewertung und Steuerung von Projekten zu integrieren.

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Nachhaltiges Projektmanagement im Überblick

Was bedeutet nachhaltiges Projektmanagement?

Nachhaltiges Projektmanagement erweitert die klassische Projektsteuerung um ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. Ressourcenverbrauch, Stakeholderinteressen und langfristiger Nutzen fließen damit direkt in Ziele, Entscheidungen und Risiken ein.

Auch internationale Standards greifen das auf: IPMA® hat dafür einen eigenen Reference Guide für Sustainable Project Management entwickelt.

Unsere IPMA Weiterbildungen im Überblick
Konferenzraum von REUTER Management Training in Bamberg

Warum Nachhaltigkeit für Projektmanager relevant wird

Projekte setzen Strategien in konkrete Veränderungen um. Deshalb werden viele Nachhaltigkeitsziele eines Unternehmens erst auf Projektebene praktisch relevant: etwa bei der Auswahl von Lösungen und Lieferanten, beim Ressourcenverbrauch, bei Investitionsentscheidungen oder bei der Gestaltung neuer Produkte und Prozesse.

Projektverantwortliche müssen solche Anforderungen erkennen, gegeneinander abwägen und in bestehende Projektentscheidungen übersetzen können. Genau hier setzt der Workshop an.

Im Workshop lernen Sie:
  • Nachhaltigkeitsziele einordnen: ESG und Sustainable Development Goals (SDGs) im Projektkontext verstehen
  • Auswirkungen betrachten: ökologische, soziale und wirtschaftliche Folgen von Projektentscheidungen erkennen
  • Stakeholder berücksichtigen: unterschiedliche Interessen und Nachhaltigkeitsanforderungen systematisch einbeziehen
  • Zielkonflikte bewerten: Nachhaltigkeit mit Zeit, Kosten, Qualität und weiteren Projektzielen abwägen
  • Nachhaltigkeit messbar machen: geeignete Kriterien und Kennzahlen für die Projektsteuerung entwickeln
  • Lebenszyklen berücksichtigen: Auswirkungen nicht nur während des Projekts, sondern auch bei Nutzung und Folgewirkungen betrachten

Was nachhaltiges Projektmanagement für Projektmanager verändert

Nachhaltigkeit erweitert klassische Projektziele um ökologische, soziale und langfristig wirtschaftliche Auswirkungen. Für Projektverantwortliche bedeutet das, diese Aspekte in Ziele, Entscheidungen, Risiken und Stakeholderabwägungen einzubeziehen – statt Nachhaltigkeit als separates Berichtsthema zu behandeln.

Für wen eignet sich der Workshop?

Der Workshop richtet sich an Projektverantwortliche, die Projektmanagement bereits kennen und ihre Kompetenz gezielt um Nachhaltigkeitsaspekte erweitern möchten.

Der Workshop ist kein Grundlagenkurs im Projektmanagement. Wer Projektmanagement zunächst systematisch erlernen oder sich nach IPMA® qualifizieren möchte, findet dafür unsere Projektmanagement-Weiterbildungen.

 

Besonders relevant ist Nachhaltigkeit, wenn Sie
  • Nachhaltigkeitsziele Ihres Unternehmens in Projekten berücksichtigen müssen,
  • Projekte mit ökologischen oder sozialen Auswirkungen steuern,
  • Anforderungen von Auftraggebern, Management oder Stakeholdern einordnen möchten,
  • ESG- oder Nachhaltigkeitskriterien in Entscheidungen integrieren sollen,
  • Ihr vorhandenes Projektmanagement-Wissen um eine aktuelle Zusatzkompetenz erweitern möchten.

ESG, SDGs und regulatorische Anforderungen einordnen

ESG und SDGs geben Orientierung für nachhaltige Projektziele, regulatorische Vorgaben wie die CSRD können zusätzliche Anforderungen schaffen. Der Workshop zeigt, was davon für Projekte relevant ist und wie Projektmanager diese Anforderungen einordnen können – ohne Rechts- oder CSRD-Beratung zu ersetzen.

Workshop: Nachhaltiges Projektmanagement

Der eintägige Workshop zeigt, wie Sie Nachhaltigkeitsanforderungen in konkrete Projektentscheidungen übersetzen und messbar in die Projektsteuerung integrieren.

Inhalte des Workshops:

  • ESG und SDGs im Projektkontext einordnen
  • Nachhaltigkeitsziele in Projektziele und Anforderungen übersetzen
  • Stakeholder, Auswirkungen und Zielkonflikte systematisch bewerten
  • Nachhaltigkeitskriterien und KPIs für die Projektsteuerung entwickeln
  • Lebenszyklusdenken in Planung und Entscheidungen berücksichtigen
  • Transfer auf eigene Projekte und Praxisbeispiele
Der Workshop auf einen Blick:
  • Dauer: 1 Tag
  • Format: Praxis-Workshop
  • Zielgruppe: Projektleiter, Projektmitarbeitende, PMO-Verantwortliche sowie Programm- und Portfolioverantwortliche
  • Voraussetzung: vorhandenes Projektmanagement-Wissen
  • Schwerpunkt: Nachhaltigkeit in bestehende Projektentscheidungen und Projektsteuerung integrieren
  • Durchführung: Online-live zu ausgeschriebenen Terminen oder auf Anfrage

Nachhaltiges Projektmanagement gezielt vertiefen

Nachhaltigkeit ist eine von mehreren Zusatzkompetenzen, die je nach Projekt relevant werden können. REUTER Management Training bietet deshalb kompakte Praxis-Workshops zur gezielten Vertiefung einzelner Themen im Projektmanagement an.

Nachhaltiges Projektmanagement als Inhouse-Workshop

Für Unternehmen kann der Workshop an eigene Projekte, Nachhaltigkeitsziele, Prozesse und Branchenanforderungen angepasst werden.

Statt Nachhaltigkeit nur abstrakt zu behandeln, können beispielsweise reale Projektentscheidungen, bestehende Zielsysteme oder typische Zielkonflikte aus Ihrem Unternehmen in den Workshop einbezogen werden.

Als Inhouse-Workshop können Sie:
  • eine gemeinsame Nachhaltigkeitsperspektive im Projektmanagement schaffen
  • unternehmensspezifische Anforderungen berücksichtigen
  • eigene Projekte und Praxisfälle einbeziehen
  • gemeinsame Kriterien für Projektentscheidungen entwickeln
  • Projektteams gezielt für Nachhaltigkeitsfragen sensibilisieren

Häufige Fragen zu nachhaltigem Projektmanagement

Was ist nachhaltiges Projektmanagement?

Nachhaltiges Projektmanagement berücksichtigt neben klassischen Projektzielen auch ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen. Nachhaltigkeitsaspekte werden dabei in Projektziele, Entscheidungen, Risiken, Stakeholdermanagement und Projektsteuerung integriert.

Für wen eignet sich der Workshop Nachhaltiges Projektmanagement?

Der Workshop richtet sich an Projektleiter, Projektmitarbeitende, PMO-Verantwortliche sowie Programm- und Portfolioverantwortliche mit vorhandenem Projektmanagement-Wissen.

Wie lange dauert der Workshop?

Der Praxis-Workshop dauert einen Tag.

Muss ich bereits im Nachhaltigkeitsmanagement arbeiten?

Nein. Der Workshop richtet sich gerade an Projektverantwortliche, die Nachhaltigkeitsanforderungen in ihre bestehende Projektarbeit integrieren möchten. Vorkenntnisse im Nachhaltigkeitsmanagement sind nicht erforderlich.

Geht es im Workshop um CSRD-Berichterstattung?

CSRD und andere Nachhaltigkeitsanforderungen können zur Einordnung behandelt werden. Der Workshop ist jedoch keine Ausbildung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und keine Rechtsberatung. Im Mittelpunkt steht die Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien im Projektmanagement.

Was haben ESG und SDGs mit Projektmanagement zu tun?

ESG-Kriterien und SDGs können Ziele und Anforderungen vorgeben, die in konkreten Projekten umgesetzt werden müssen. Projektmanager müssen solche Vorgaben deshalb in Projektziele, Entscheidungen, Risiken und messbare Kriterien übersetzen können.

Kann der Workshop als Inhouse-Seminar durchgeführt werden?

Ja. Für Unternehmen kann der Workshop auf eigene Projekte, Nachhaltigkeitsziele und organisatorische Anforderungen abgestimmt werden.

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